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13.03.2013
Messen, Kongresse und Tourismusförderung gehören in eine Hand
CDU fordert Konsequenz aus schwacher Tourismus-Bilanz für 2012
Als Konsequenz aus der schwachen Tourismus-Bilanz für das Land Bremen im Jahr 2012 fordert der CDU-Abgeordnete Jörg Kastendiek, die Geschäftsfelder Messe, Kongress und Tourismusförderung außerhalb der Wirtschaftsförderung Bremen (WFB) zusammen zu führen. Kastendiek erhob seine Forderung heute in einer Aktuellen Stunde, die die CDU-Fraktion für die Bremische Bürgerschaft beantragt hatte.
Messen und Kongresse wirken sich unmittelbar auf die Entwicklung von Übernachtungszahlen aus. Während Leipzig (+13,4 Prozent), Hamburg (+11,6) und Berlin (+11,4) zweistellige Zuwächse bejubelten, verzeichnete das Land Bremen ein Minus von 0,7 Prozent. „Nach dem Vorbild anderer erfolgreicher Städte gehören auch im Land Bremen die Bereiche Messe, Kongress und Tourismus in eine Hand“, sagt er. Die Zusammenlegung würde Synergien erzeugen. Beispielsweise entfällt die bisweilen umständliche Abstimmung zwischen der WFB und der Bremer Touristik-Zentrale über Inhalte, die Durchführung und Vermarktung von Veranstaltungen. „Unsere Lösung sieht keine zusätzlichen Geschäftsführer vor, sondern mehr Effizienz und Schlagkraft“, sagt Jörg Kastendiek. Er erklärt die von Rot-Grün vorgenommene Umstrukturierung von der damaligen Bremer Investitionsgesellschaft (BIG) zur WFB für gescheitert.

Der CDU-Abgeordnete übt deutliche Kritik an dem Umgang des Senats mit der schwachen Bilanz. Obwohl die Mitbewerber das Land Bremen abgehängt haben, gibt sich Senator Martin Günthner (SPD) zufrieden. „Herr Günthner redet sich heraus, wenn er das Minus bei den Übernachtungszahlen damit begründet, dass Videokonferenzen Geschäftsreisen überflüssig machen“, so Kastendiek. Die Einführung einer Citytax und die Umweltzone haben die Entwicklung beeinflusst. „Allein die fehlenden Sondergenehmigungen für Reisebusse haben uns 35.000 Übernachtungen gekostet. Der Senat muss endlich die Ursachen erkennen und Entscheidungen zurücknehmen, die dem Standort schaden.“


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