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03.11.2011
CDU-Politiker Bensch bemängelt Krisenmanagement nach Todesfällen auf Frühchen-Station
Nach den Todesfällen auf der „Frühchen“-Station im Klinikum Bremen-Mitte verlangt der gesundheitspolitische Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion, Rainer Bensch, eine transparente Informationspolitik der Gesundheitsbehörde. „Das bisherige Krisenmanagement wirkt chaotisch. Statt sich wechselseitig Informationspannen vorzuwerfen, sollten das Gesundheitsressort und die Spitze des Klinikverbunds für weitere Aufklärung sorgen“, so Rainer Bensch.
Erst gestern erfuhren die zuständigen Fachpolitiker und Mitglieder der Gesundheitsdeputation zunächst aus den Medien, dass im Klinikum Bremen-Mitte seit Anfang August drei Frühgeborene an einem Darmkeim erkrankt und gestorben sind. Der Erreger wurde auch bei weiteren Kindern nachgewiesen.

Rainer Bensch wird für eine bevorstehende Sondersitzung der Gesundheitsdeputation einen Fragenkatalog einreichen. Er erwartet Aufklärung, weshalb die Gesundheitspolitiker nicht früher über die zurückliegenden Fälle informiert wurden und welche Sofortmaßnahmen eingeleitet wurden. Dass Polizei und Staatsanwaltschaften erst parallel zu Journalisten ihre Arbeit aufgenommen haben, verwundert den CDU-Abgeordneten. Dies sei Ausdruck eines chaotischen Krisenmanagements und einer Fehleinschätzung der Situation. Zudem müsse geklärt werden, welche Verantwortung Renate Jürgens-Pieper in ihrer Funktion als SPD-Gesundheitssenatorin einerseits und als Aufsichtsratsvorsitzende und damit oberste Kontrolleurin der Gesundheit Nord andererseits trägt. „Möglicherweise liegt hier ein Rollenkonflikt in der Wahrnehmung beider Aufgaben vor“, so Bensch.

Die Situation ist nicht nur für die betroffenen Eltern, sondern auch für die Beschäftigten in der Klinik sehr belastend, so der CDU-Abgeordnete. Umso wichtiger sei die lückenlose Aufklärung, wie der Darmkeim in die Frühchen-Station gelangen konnte. „In der Intensiv-Versorgung von Frühgeborenen gelten höchste Hygienestandards. Deshalb betrachte ich Infektionen durch Darmkeime nicht als Normalfall, sondern als Beleg für eine höchst gefährliche Schwachstelle“, so Rainer Bensch abschließend.


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