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18.01.2018
Bremens Ansehen ist Chefsache
Schlechte Bildung immer größerer Wettbewerbsnachteil
Immer mehr Betriebe und auch Familien aus Bremen haben sich in den vergangenen Jahren gegen Bremen und für einen Stand- bzw. Wohnort  im benachbarten Bremen entschieden. Wie heute berichtet, haben Unternehmen darüber hinaus zunehmend Probleme, Fachkräfte für Bremen zu gewinnen.
Jörg Kastendiek
Die CDU-Fraktion fordert von Bürgermeister Carsten Sieling (SPD), das Ansehen von Bremen nach außen und nach innen nicht weiter durch zahlreiche politische Versäumnisse zu gefährden, sondern die Verbesserung der wesentlichen Standortfaktoren für mehr Zuzug und Fachkräftesicherung zur Chefsache zu machen. Anziehungskraft und Attraktivität seien wichtig für das Ziel einer wachsenden Stadt.

„Wenn der Bürgermeister eine Zeitenwende ankündigt, die Bremen bevorstehen soll, dann passt es nicht ins Bild, dass sich ganz offenbar insbesondere die schlechte Bildungspolitik immer mehr zum Standortnachteil entwickelt. Das ist vor allem aufgrund der Kleinheit Bremens blitzgefährlich. Die Alternativen in Niedersachen liegen oft nur eine Brückenlänge entfernt“, so vom Bruch. Allgemeine Bildungsqualität, gut ausgestattete Schulen und ein umfassendes Ganztagsangebot seien deshalb nicht losgelöst ausschließlich Aufgabe des zuständigen Fachressorts, sondern imagebildend und wesentliche Faktoren für eine positive Entwicklung in Stadtgesellschaft und Wirtschaft. „Es reicht nicht, die Bildungsmisere im zuständigen Ressort zu parken, sondern sie muss im Interesse von Bremens Zukunft und Image übergreifend angepackt werden. Wenn Herr Sieling also irgendwann mit seiner Zeitenwende beginnt, muss die Bildungsqualität hohe Priorität haben.“

Um Bremens Image aufzupolieren und attraktiver für Familien, aber auch für gut ausgebildete Fachkräfte und Betriebe zu machen, muss aus Sicht des wirtschaftspolitischen Sprechers der CDU-Fraktion darüber hinaus an weiteren sogenannten harten und weichen Standortfaktoren wie der Erschließung von Gewerbeflächen, besserer Infrastruktur, servicefreundlicher Verwaltung, geringerer Kriminalität  und mehr Ausweisung von Bauland  gearbeitet werden. Der Markenkern einer Stadt oder Region sei zudem von einem erfolgreichen Marketing abhängig, so Jörg Kastendiek. „Die Zuständigkeiten zwischen Standortmarketing, Stadtmarketing und touristischem Marketing sind im Land Bremen nach wie vor zersplittert. Synergieeffekte werden nicht genutzt. Das ist zusammen mit der von Rot-Grün fortgeführten Kürzung der Marketingmittel ein großer Hemmschuh für eine erfolgreiche Außendarstellung Bremens und Bremerhavens.“ Der wirtschaftspolitische Sprecher fordert eine gemeinsame Marketinggesellschaft, die Etablierung einer schlagkräftigen gemeinsamen Dachmarke sowie mehr Mittel, um das Marketing fit fürs Digitale Zeitalter zu machen.  „Es wird Zeit, dass auch dieses Thema endlich Chefsache wird“, so Kastendiek abschließend.





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