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02.03.2018
Hinners: „Innensenator hat organisierter Kriminalität nichts entgegenzusetzen“
Kriminalstatistik 2017 vorgestellt
„Es stellt sich kein Gefühl der Erleichterung und Beruhigung ein“, äußert sich Wilhelm Hinners, innenpolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion, zu der von Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) heute vorgestellten Kriminalstatistik für 2017. Trotz Sinken der Gesamtzahl der Straftaten im Land Bremen gegenüber dem Vorjahr 2016, steigen die Zahlen im Bereich von Gewaltdelikten.
Wilhelm Hinners
 Für Hinners eine Bestätigung der gefühlten Sicherheitslage in Bremen: „Es gibt immer mehr tätliche Auseinandersetzungen bei denen oft Messer und andere Waffen zum Einsatz kommen. Übergriffe auf Polizistinnen und Polizisten und Rettungskräften gehören mittlerweile trauriger Weise zum Alltag. Die Schwelle eine andere Person mittels Gewalt anzugehen, wird immer niedriger. Es kommt bereits bei Bagatellstreitigkeiten zu schwerwiegenden Verletzungen. Dieser Verrohung muss Einhalt geboten werden.“

Besorgt zeigt sich Hinners ebenfalls über den immensen Anstieg von Delikten gegen Senioren (SÄM – Straftaten zum Nachteil älterer Menschen). Waren es im Jahr 2016 noch 820 Fälle, die zur Anzeige gebracht wurden, waren es im vergangenen Jahr bereits 1.488 Fälle. Das ist ein Plus von rund 80 Prozent. Dabei erlangte Bremen im letzten Jahr mit den vielen Fällen des „Enkel-Tricks“ oder auch dem „falschen Polizisten“ traurige Prominenz im gesamten Bundesgebiet. „Es gibt eine organisierte Gruppe von Tätern, die sich auf die Ausbeutung älterer Menschen spezialisiert hat. Mit ihrer perfiden Masche erbeutete sie horrende Summen und was noch viel schlimmer ist: Sie hinterlassen zutiefst verängstigte Menschen, die massiv in ihrem Sicherheitsgefühl beeinträchtigt sind. Diesen kriminellen und organisierten Machenschaften hat der Innensenator offenbar nichts entgegenzusetzen“, so der innenpolitische Sprecher und fordert den Senator auf in diesem Bereich die Aufklärungsarbeit deutlich zu verstärken und zu verbessern.

Erschreckend ist gleichermaßen die zurückgegangene Aufklärungsquote bei den Wohnungseinbrüchen in Bremen. Diese sank von 9  Prozent im Jahr 2016 auf nun 6,6 Prozent. „Diese Zahl ist absolut nicht hinnehmbar. In Niedersachsen ist die Aufklärungsquote mit knapp 24 Prozent fast vier Mal so hoch wie in Bremen. Die vorausschauenden Einbrecher überlegen da doch nicht lange  und nehmen den Weg über die Landesgrenze in Kauf, um hier leichte Beute machen zu können.  Die bisher getroffenen Schwerpunktmaßnahmen zeigen keinerlei Wirkung. Innensenator Mäurer sollte sich bei seinem Nachbarland dringend Ratschläge für die wirksame Bekämpfung von Wohnungseinbrüchen holen“, rät Hinners.





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