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05.03.2018
Vom Bruch: „Zweigliedrigkeit hat sich bewährt – Qualität muss nun folgen“
Evaluation der Schulreform
„Der Bildungskonsens ist 2008 maßgeblich auf Betreiben der CDU zustande gekommen. Die nun vorgelegten Ergebnisse bilden die Grundlage für mögliche Verhandlungen über eine Fortführung des Konsenses“, kommentiert Dr. Thomas vom Bruch, bildungspolitischer Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion, die heute von der Expertengruppe vorgestellte Evaluation der Bremer Schulreform.
Dr. Thomas vom Bruch
Diese kommt zu dem Schluss, dass sich das Zwei-Säulen-Modell, bestehend aus Gymnasien und Oberschulen, in Bremen grundsätzlich bewährt habe und raten daher diese Struktur nicht zu verändern. Vor zehn Jahren initiierte Thomas Röwekamp, Vorsitzender der CDU-Bürgerschaftsfraktion, mit der Kampagne „Gymnasien-Schutzgebiet“ den sogenannten Schulfrieden. „Diese Reformpause hat dem Bremer Bildungssystem gut getan“, stellt vom Bruch fest. „Dennoch haben sich die mit der Reform verbundenen Erwartungen in Bezug auf qualitative Verbesserungen in den Schulen unter Rot-Grün leider nicht erfüllt. Trotz der geklärten Strukturfrage ist es der Bildungspolitik nicht gelungen positiven Einfluss auf die Bremer Bildungslandschaft zu nehmen.“

Oberstes Ziel des Konsenses war es die Leistungsfähigkeit des bremischen Schulsystems so zu verbessern, dass Bremen national und international den Anschluss wieder findet und die soziale Kopplung zwischen Elternhaus und Schulerfolg weiter reduziert wird.  „Diese Ziele sind verfehlt und die Ergebnisse nicht annähernd zufriedenstellend. Im Gegenteil: Die Chancengerechtigkeit für Schülerinnen und Schüler ist weiter nicht erreicht worden und in den Schulvergleichsstudien hinkt Bremen weiter hinterher. Schlimmer noch, in den Fächern Mathe und Deutsch sind die Bremer 4.Klässler sogar noch weiter abgerutscht. Bei der schulischen  Qualität ist noch immer viel Luft nach oben“, erklärt der Bildungsexperte.

Die heute vorgestellten Ergebnisse zur Schulreform geben Anlass zur kontroversen und ergebnisoffenen Diskussion. „Wir werden innerhalb der Fraktion und Partei die Ergebnisse nun mit der gebotenen Sorgfalt bewerten und diskutieren. Unsere Schlüsse aus diesem Prozess werden den Ausgang für mögliche Verhandlungen über eine Fortführung des Bildungskonsenses darstellen“, so vom Bruch.




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